* 31 *

31. Drachen

 

Drachenei

Im Tränkeschrank hatte es zwei kleine Explosionen gegeben, und eine stinkende grüne Rauchwolke war unter der Tür hervorgequollen, als Tante Zelda den frischen Marschgiftling beigefügt hatte. Aber nun, da sie Wolfsjunge dreizehn Tropfen des Katzenkrallentranks auf die Zunge geträufelt hatte, schlief er endlich ruhig.

Gerade war die Mittsommersonne untergegangen. Jenna, Nicko und Septimus hockten auf der Türschwelle und beobachteten, wie die letzten roten Streifen verschwanden und der Lichtpunkt der Venus am dunkler werdenden Himmel immer deutlicher hervortrat. Merrin hielt sich von ihnen möglichst fern. Im Moment war er am anderen Ende der Hütte damit beschäftigt, seine umfangreiche Sammlung von Ameisen, die er mit Tante Zeldas Erlaubnis in alten Zaubertrankgläsern hielt, zu zählen und zu füttern.

Als Mitternacht nahte, zündete Tante Zelda für Jennas alljährlichen Besuch des Drachenbootes eine Laterne an. Merrin war schon nach oben gegangen und unter die Bettdecke geschlüpft. Doch obwohl er sich sagte, dass es ihn nicht die Bohne interessierte, was dieser blöde Verein mit dem merkwürdigen Boot anstellte, lockte ihn die Neugier schließlich doch an das kleine Dachfenster, das auf den Mott hinausging, wo das Drachenboot lag.

Was Merrin nicht verstand, war, dass das Drachenboot tatsächlich zum Teil ein lebender, atmender Drache war – Tante Zelda hatte es ihm verschwiegen, weil sie wusste, dass er gern Lebewesen quälte. Viele, viele Jahrhunderte zuvor war das Drachenboot noch ein vollständiger Drache gewesen. Er gehörte zu den ganz wenigen, die von Menschen ausgebrütet wurden. Hotep-Ra, der erste Außergewöhnliche Zauberer, brütete ihn aus, lange bevor er daran dachte, in die Burg zu reisen und den Zaubererturm zu bauen. Viele Jahre später, als Hotep-Ra in einer furchtbaren Nacht aus seinem Heimatland fliehen musste und sich nach Norden aufmachte, verwandelte sich der Drache in ein schönes Schiff, um seinen Meister vor den Verfolgern zu retten. Er war ein großzügiges Geschenk, denn ein Drache kann sich nur einmal in seinem Leben einer solchen Verwandlung unterziehen. Hotep-Ras Drache wusste also, dass er bis zum Ende seiner Tage ein Boot bleiben würde.

Der Bug des Bootes war der lebende Hals und Kopf des Drachen, das Heck sein mit Stacheln bewehrter Schwanz. Seine Flügel bildeten die Segel und lagen zusammengefaltet an den Längsseiten des großen hölzernen Rumpfes. Aus den Rippen des Drachen waren bei der Verwandlung die Spanten des Rumpfes geworden, auf denen die gebogenen Holzplanken ruhten, und aus dem Rückgrat, das den Rumpf in seiner gesamten Länge durchzog, der Kiel. Tief unten in einem verschlossenen Laderaum, den kein Mensch jemals geöffnet hatte, nicht einmal Tante Zelda, schlug leise und langsam sein Herz.

Im Schein der Laterne sah Merrin, wie Tante Zelda mit der Prinzessin zum Drachenboot hinunterging. Eine Zeit lang standen sie vor dem Bug und schauten zu dem grünen und goldenen Kopf des Drachen hinauf. Dann sah Merrin zu seinem Erstaunen, wie der Drachenkopf sich bewegte. Die Prinzessin blieb reglos im gelben Lichtkegel der Laterne stehen, während der Bug des Bootes sich zu ihr herunterneigte, bis der Kopf auf der Höhe ihres Gesichts war. Die smaragdgrünen Augen des Drachen sahen sie an und warfen ein sattes grünes Licht auf ihr dunkles Haar. Es ist, als ob sie ohne Worte miteinander sprechen, dachte Merrin. Dann fasste die Prinzessin nach oben und streichelte dem Drachen die Nase, und irgendwie konnte man sehen, dass die Nase warm und weich war. Merrin hätte den Drachen auch gern gestreichelt, aber er wusste, dass ihm das nicht zustand. Mit Genugtuung stellte er fest, dass dies auch für Septimus Heap galt, und auch für den anderen Jungen, den Raufbold, der ihn »Schwein« genannt hatte. Die beiden standen abseits im Dunkeln und sahen nur zu, genau wie er.

Merrin beobachtete, wie Jenna ihr Ohr dicht an den Drachenkopf hielt. Er glaubte zu sehen, wie ihr Lächeln erstarb und einem Stirnrunzeln wich, und er fragte sich, was der Drache wohl zu ihr gesagt hatte. Er wollte immer wissen, worüber die Leute sprachen. Als DomDaniels Lehrling hatte er die Gewohnheit angenommen, andere zu belauschen, wenn sie etwas planten und ausheckten, hauptsächlich deshalb, weil nie jemand mit ihm sprach und weil es für ihn die einzige Möglichkeit war, den Klang einer menschlichen Stimme zu hören, die ihn nicht anbrüllte. Die Szene am Mott hatte seine Neugier geweckt, und so hüpfte er jetzt ungehalten am Fenster herum. Wie gern hätte er gehört, was dort gesprochen wurde.

Was Merrin nicht wusste: Niemand konnte hören, was gesprochen wurde. Sein erster Eindruck hatte ihn nicht getrogen. Jenna und der Drache sprachen tatsächlich ohne Worte miteinander, so wie es alle Königinnen zu allen Zeiten mit dem Drachenboot getan hatten. An jedem Mittsommertag, wenn die Macht des Drachenbootes ihren Höhepunkt erreichte, stattete die Königin der Burg dem Boot einen Besuch ab. Der erste Besuch einer Burgkönigin lag viele, viele Jahrhunderte zurück. Damals wurde das Drachenboot noch von Hotep-Ras Bootsbauern repariert, nachdem es auf der Fahrt zur Burg in der Flussmündung Schiffbruch erlitten hatte. Diese Besuche waren fröhliche Feste, und in der klaren Luft der Marschen kam das Drachenboot wieder zu Kräften. Doch als Hotep-Ra alt wurde, seine Macht schwinden sah und seine Pläne aufgeben musste, fürchtete er um die Sicherheit des Drachenbootes und ließ es auf der Insel, auf der Tante Zelda jetzt lebte, in einem alten unterirdischen Tempel einmauern. Auf seinen Befehl hin wurde das Boot fortan von einer Hüterin bewacht und an jedem Mittsommertag von der gerade herrschenden Königin besucht. Niemand wusste, warum der Besuch sein musste, denn Hotep-Ras schriftliche Aufzeichnungen waren verloren gegangen. Aber alle Hüterinnen und Königinnen wussten, dass der Besuch eine der beiden Bedingungen für die Sicherheit der Burg war – die andere Bedingung war die Anwesenheit der Königin.

Jetzt war der Besuch beendet, und Merrin sah, dass die Prinzessin die Arme um den Hals des Drachen schlang, wie um sich zu verabschieden. Und als sie ihn wieder losließ, hob der Drache langsam den Kopf, nahm seine gewohnte Haltung ein und war nichts weiter als ein wunderschönes Boot. Die Prinzessin betrachtete das Drachenboot noch einen Augenblick lang, dann kam sie mit Tante Zelda wieder den Weg herauf. Als sie sich der Hütte näherten, entschwanden sie Merrins Blick. Auf einmal wurde er sehr müde. Die ruhige stumme Szene, deren Zeuge er geworden war, hatte eine seltsam einschläfernde Wirkung. Statt auf den Treppenabsatz zu schleichen und zu lauschen, was er gewöhnlich tat, ging er wieder ins Bett und schlief sofort ein. In dieser Nacht hatte er zum ersten Mal nicht seine üblichen Alpträume.

Unten hatte Tante Zelda ein kleines Apfelholzfeuer angezündet und die Gläser zur Feier des Tages mit Pastinaken- und Kohlsaft gefüllt. Die Mittsommernacht war für jede Weiße Hexe eine bedeutsame Nacht, aber für die Hüterin der Insel Draggen war sie ganz besonders wichtig. Tante Zelda war die Letzte in einer langen Reihe von Hüterinnen, aber sie war die Allererste, die das Drachenboot draußen vor der Hütte vertäut hatte wie ein ganz normales Marschenboot. Alle ihre Vorgängerinnen hatten die Königin in der Mittsommernacht durch die Falltür im Tränkeraum hinunter in den Tunnel und dann zu dem alten Tempel geführt, in dem das Drachenboot von Hotep-Ra, seinem ersten Drachenmeister, zurückgelassen worden war.

Der zweite Drachenmeister des Drachenbootes saß jetzt, Pastinaken- und Kohlsaft schlürfend, am Kaminfeuer, spielte mit dem Drachenring, den er am rechten Zeigefinger trug, und sagte zu Jenna: »Was ist los? Was hat er gesagt? Erzähl.«

Jenna antwortete nicht, sondern starrte nur nachdenklich ins Feuer.

Tante Zelda setzte sich zu ihnen und sagte streng zu Septimus: »Du darfst die Königin – oder die angehende Königin – niemals fragen, was der Drache gesagt hat. Selbst in den alten Zeiten, als die Außergewöhnlichen Zauberer noch über das Drachenboot Bescheid wussten, hätten sie es nie gewagt, danach zu fragen.«

»Oh. Aber Jenna macht es doch nichts aus, es uns zu sagen, oder, Jenna? Und wenn es etwas Schlimmes ist, sollte sie sich nicht allein darüber den Kopf zerbrechen müssen.«

Jenna schaute vom Feuer auf. »Es macht mir nichts aus, dass Septimus danach fragt.«

»Das glaube ich gern«, erwiderte Tante Zelda. »Aber du musst wissen, wie die Dinge gehandhabt werden – wie sie immer gehandhabt wurden. Und da deine ... äh ... deine liebe Mutter nicht mehr unter uns weilt und es dir sagen kann ... nun ja, bin ich der Meinung, dass ich dir alles sagen sollte, was ich kann.«

»Oh«, stieß Jenna hervor und verfiel dann in Schweigen. Nach einer Weile sagte sie: »Ich möchte euch ja sagen, was der Drache zu mir gesagt hat. Er hat gesagt, dass ein Dunkelmann auf dem Weg hierher ist. Und dass er hier nicht mehr sicher ist...«

»Natürlich ist er hier sicher«, platzte Tante Zelda empört heraus. »Er ist hier bei mir, ich bin die Hüterin. Ich sorge für seine Sicherheit.«

Mit leiser, fester Stimme fuhr Jenna fort, blickte aber wieder in die Flammen, denn sie konnte Tante Zelda nicht in die Augen sehen, wenn sie ihr so viele unangenehme Dinge sagte. »Seit die Flut den Tempel fortgespült hat und er im Freien liegt, sagt der Drache, rechnet er damit, dass ein Dunkelmann ihn hier findet.«

»Und warum hat er dir das nicht schon bei deinem Besuch im letzten Jahr gesagt?«, fragte Tante Zelda gereizt.

»Ich weiß nicht«, antwortete Jenna. »Vielleicht wollte er nicht, dass wir ihn wieder unter der Erde verstecken. Er ist auch nur ein Mensch ... ich meine, ein Drache. Er liebt den Sonnenschein und die würzige Marschluft.«

»Eben«, sagte Tante Zelda. »Es wäre schrecklich, ihn wieder zu verstecken. Und er sieht so schön aus. Jetzt, wo er da draußen ist, rede ich unentwegt mit ihm.«

Jenna überlegte, wie sie Tante Zelda beibringen sollte, worum der Drache sie gebeten hatte. »Er sagt«, murmelte sie, »dass er von hier weg muss.«

»Was?«, brauste Tante Zelda auf.

»Ich soll den neuen Drachenmeister bitten, ihn an einen sicheren Ort zu bringen, so wie sein Vorgänger, als er ihn in den alten Tempel gebracht hat. Es tut mir wirklich leid, Tante Zelda, aber das waren seine Worte. Er hält die Zeit für gekommen, seine Reise in die Burg zu vollenden.«

»Aber ich bin die Hüterin«, protestierte Tante Zelda. »Es hat hier immer Hüterinnen gegeben ... Ich habe als Hüterin geschworen, ihn jederzeit zu beschützen. Und das werde ich auch tun. Ich kann ihn nicht fortlassen. Ich kann nicht!« Sie stand auf. »Ich geh mir ein Kohlsandwich machen. Sonst noch jemand?«

Jenna und Nicko schüttelten den Kopf, aber Septimus zögerte. Seit er Lehrling war, vermisste er Tante Zeldas Kohlsandwichs. Zu seinem letzten Geburtstag hatte ihm Marcia sogar welche gemacht, aber sie hatten nicht genauso geschmeckt. Doch dann schüttelte auch er den Kopf. Er hatte im Moment keinen Appetit.

Er saß vor dem Kamin auf dem Boden und dachte voller Sorge darüber nach, was das Drachenboot von ihm erwartete – und was Tante Zelda dazu sagen würde, wenn er es tat. Da spürte er, wie ihn etwas zwickte. Das muss Berta sein, dachte er, und hob die Hand, um sie zu verscheuchen. Berta war Tante Zeldas Katze. Sie hatte die Gestalt einer Ente angenommen und die Angewohnheit, jeden zu zwicken, der auf ihrem Platz vor dem Kamin saß. Aber da war keine Spur von Berta.

»Hast du was, Sep?«, fragte Nicko.

»Irgendwas hat mich gezwickt. Aber Berta ist nicht hier ... Autsch! Schon wieder.« Septimus sprang auf. »Au! Da ist etwas in meiner Tasche. Es beißt mich!«

»Iiiih«, kreischte Jenna. »Ich wette, das ist ein Schlammschnapper. Die sind da draußen überall herumgehüpft, als ich auf den Boggart gewartet habe. Schaff ihn fort, Sep. Schmeiß ihn zur Tür raus, schnell!«

»Was ist denn los?«, fragte Tante Zelda, die mit einem dicken Kohlsandwich in der Hand aus der Küche zurückkam.

»Sep hat einen Schlammschnapper in der Tasche«, antwortete Jenna. »Er beißt.«

»Freche kleine Biester«, sagte Tante Zelda. »Bring ihn auf die andere Seite des Mott, Septimus, sonst kommt er wieder ins Haus.«

Septimus öffnete die Tür und stülpte vorsichtig seine Tasche um. Doch zu seiner Überraschung war sie leer. Im nächsten Moment streckte etwas den Kopf aus einem großen Loch in dem Beutel, der an seinem Gürtel hing und der vorher noch kein Loch gehabt hatte. Es biss ihn kräftig in den Finger, und diesmal ließ es nicht mehr los.

»Aua!«, heulte Septimus los, hüpfte im Kreis und wedelte verzweifelt mit der Hand, um das kleine grüne Ding abzuschütteln, das seine messerscharfen Zähne direkt oberhalb des Drachenrings in seinen rechten Zeigefinger geschlagen hatte.

»Ach du mein Schreck!«, rief Tante Zelda. »Was ist denn das?«

»Hilfe!«, schrie Septimus, der nicht hinzusehen wagte. Und dann schnappte das kleine grüne Ding (das noch nicht den Bogen heraushatte, wie man gleichzeitig zubiss und atmete) nach Luft. Es ließ den Finger los, und als Septimus seine Hand noch einmal kräftig schüttelte, wurde es im hohen Bogen durch die Luft geschleudert, knapp an Tante Zeldas Besensammlung vorbei, die an den Deckenbalken hing. Alle sahen zu, wie das Geschöpf auf dem höchsten Punkt seiner Flugbahn zwei kleine Flügel ausbreitete und erfolglos damit wedelte, dann weiter auf Jenna zuflog und schließlich in ihrem Schoß landete.

Jenna saß da und blickte verdutzt auf einen kleinen Babydrachen.

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